Dr. Bertram Triebel

Zeithistoriker

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Projekte

  • Thüringer Hochschulen in der DDR

  • Studierende an der TH Ilmenau im Jahr 1989 (Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-0117-005 / CC-BY-SA 3.0 / https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5346995)

    Thüringer Hochschulen in der DDR

    Buch

    Friedrich-Schiller-Universität Jena, Projektzeitraum: 2019-2020

    Das Ziel der SED war die „sozialistische Hochschule“. Mit dieser Formel verband die Staatspartei enge Beziehungen zwischen Universitäten und politischem System in der DDR. Wie das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik tatsächlich aussah, untersuche ich anhand der Pädagogischen Hochschule Erfurt/Mühlhausen und der Technischen Hochschule Ilmenau zwischen 1968 und 1990. Zum einen geht es um den Einfluss der SED und Staatssicherheit auf die beiden Einrichtungen nach der „III. Hochschulreform“ von 1968. Zum anderen analysiere ich, wie Studierende und Wissenschaftler sich gegenüber der herrschenden Ordnung und ihren Vorgaben verhielten.

    Ich konzentriere mich aus drei Gründen auf die PH Erfurt/Mühlhausen und TH Ilmenau. Zunächst ist die Geschichte der zwei Hochschulen in der DDR bislang kaum erforscht. Zweitens verfügten sie über unterschiedliche wissenschaftliche Profile. So möchte ich klären, inwieweit sich die Beziehungen von Wissenschaft und Politik an gesellschaftswissenschaftlichen und technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen unterschieden. Darüber hinaus lagen die PH Erfurt/Mühlhausen und die TH Ilmenau in verschiedenen Bezirken. Vor diesem Hintergrund frage ich, ob die allgemeine Hochschulpolitik der SED regional unterschiedlich ausgelegt wurde.  

  • Die Thüringer CDU in der SBZ/DDR

  • Die Thüringer CDU in der SBZ/DDR

    Die Thüringer CDU in der SBZ/DDR

    Buch

    Veröffentlichung im September 2019

    "Blockflöten" – dieser Vorwurf begleitet die CDU in Ostdeutschland bis heute. Er bezieht sich auf ihre Vergangenheit als Blockpartei an der Seite der SED. Dabei ist die Geschichte der Partei in der SBZ/DDR vielschichtiger, wie ich anhand der Thüringer CDU zeige. Mein Buch reicht von den demokratischen Anfängen der Union nach dem Krieg und der anschließenden, von sowjetischer Besatzungsmacht und SED erzwungenen Transformation bis zu ihrer Emanzipation in der Revolution 1989/90. Besonders befasse ich mich mit der bislang kaum beleuchtenden Phase als Blockpartei im Staatssozialismus nach dem Mauerbau 1961. Mein Schluss lautet, dass sich die CDU generell der SED unterordnete, aber auch eigene Interessen im Rahmen des Systems verfolgte.

    Die Studie ist entstanden im Auftrag der "Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte der CDU in Thüringen und in den Bezirken Erfurt, Suhl und Gera von 1945 bis 1990“ unter Leitung der Professoren Jörg Ganzenmüller (Jena/Weimar) und Hermann Wentker (Berlin/Potsdam). Sie wurde im Juli 2015 von der CDU Thüringen berufen. Ihr Anliegen war es, die Entwicklung der Thüringer CDU in der SBZ/DDR wissenschaftlich zu untersuchen. Basierend auf meinen Forschungsergebnissen stellte die Kommission ihren Abschlussbericht im Oktober 2018 der Öffentlichkeit vor.

    Das Projekt in den Medien

  • Die SED an der Bergakademie Freiberg

  • Die Partei und die Hochschulen

    Die SED an der Bergakademie Freiberg

    Buch

    Veröffentlichung im November 2015 im Leipziger Universitätsverlag

    Niemand in der DDR war mächtiger als die SED. Ihre Funktionäre standen an der Spitze des Staates, bestimmten die Politik in den Städten wie auf dem Land und kontrollierten Betriebe und Universitäten. Trotz der Allgegenwart der Partei im Alltag der Menschen ist über ihre Herrschaft vor Ort bislang wenig bekannt. In meinem Buch beleuchte ich das erste Mal umfassend die Geschichte der SED an einer Universität in der DDR.

    Zum Buch

    Interview

    Rezensionen

  • Mediengeschichte(n) neu erzählt!

  • Museum für Kommunikation Frankfurt

    Mediengeschichte(n) neu erzählt!

    Ausstellung

    Museum für Kommunikation Frankfurt am Main, neue Dauerausstellung seit September 2017

    Höhlenmalerei, Postkutsche, Smartphone – Der Mensch lebt seit jeher vom Austausch mit anderen. Die neue Dauerausstellung des Frankfurter Museums beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Kommunikation und wagt zugleich einen Ausblick in die Zukunft. Bei der Entwicklung der Schau habe ich historische Zusammenhänge und entsprechende Exponate recherchiert, Konzepte für die museale Präsentation einzelner Themen erstellt sowie Themen- und Objekttexte verfasst.

    Die Ausstellung in den Medien

     

     

  • Unter Druck! Medien und Politik

  • „Unter Druck! Medien und Politik“

    Unter Druck! Medien und Politik

    Ausstellung

    Zeitgeschichtliches Forum Leipzig | Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,       5.12.2014 – 9.8.2015 in Leipzig | 3.10.2015 – 17.4.2016 in Bonn

    Medien sind für die Demokratie unverzichtbar. Sie informieren über das Tagesgeschehen, ordnen politische Ereignisse ein, decken Missstände in Politik und Gesellschaft auf. Die Ausstellung hat die Rolle von Presse und Rundfunk in Deutschland vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart beleuchtet. Dabei habe ich vier Bereiche verantwortet: Presse und Rundfunk nach dem Krieg, alternative Presse in den 1970er Jahre, Gründung des Privatfernsehens in der Ära Kohl und Journalismus im digitalen Zeitalter.

    Die Ausstellung im Video

    Die Ausstellung in den Medien

     

Über mich

Als Historiker beschäftige ich mich täglich mit dem, was einmal war. Dabei geht es nicht um Könige und Kaiser, sondern um das Leben der Menschen im 20. Jahrhundert.  Vor allem befasse ich mich mit der Geschichte Deutschlands nach 1945.

Dazu schreibe ich Bücher, halte Vorträge und arbeite an Ausstellungen mit. 

Dass meine Zukunft in der Vergangenheit liegt, war früh klar. Natürlich habe ich mich als Kind für Burgen und Ritter begeistert. Noch spannender fand ich es aber, wenn die Erwachsenen aus ihrem Leben im geteilten Deutschland erzählten.

Folgerichtig habe ich in Leipzig und Nancy Geschichte, Politik und Journalistik studiert. Meine Abschlussarbeit war auch meine erste Forschungsarbeit. Ich habe untersucht, wie die Staatssicherheit die Universität Leipzig in den 1950er Jahren überwacht hatte.

Danach war meine Neugierde nicht kleiner, sondern größer geworden. So lag es nahe, weiter zu forschen. Daraus entstand meine Doktorarbeit über die SED an der Bergakademie Freiberg.

Während meines Studiums habe ich noch eine andere für mich prägende Entdeckung gemacht: das Museum als Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit Geschichte. Angefangen habe ich als Besucherreferent in verschiedenen Häusern zur deutschen Geschichte. Seit mehreren Jahren arbeite ich nun selbst an Ausstellungen mit.

Bertram Triebel

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Dr. Bertram Triebel
Adalbertstraße 37
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